Hund um gsund - rund uma dum gsund für`n Hund

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Balu bloggt - Heute über die Energie im Futternapf


Hallo Freunde,


da es letztes Mal um die Hygiene im Napf ging und der Napf ja automatisch mit Futter zu tun hat, möchte ich heute gerne an das Thema, mit einem ebenfalls wichtigen Thema, anschließen.

Heute geht es um den Energiemangel bei uns Vierbeinern. Warum und wieso, so etwas zustande kommt, möchte ich euch heute genau Erbellen.

Nicht nur unsere Zweibeiner können an einem Energiemangel leiden. Auch wir Vierbeiner sind unter bestimmten Voraussetzungen davon betroffen. Ein Sporthund zum Beispiel, braucht bekanntlich mehr Energie für seine Leistung, als ein normaler Couchhund.

Wir, genauso wie unsere Zweibeiner, benötigen zum Leben Energie. Da wir aber keine Solarzelle sind, die ihre Energie aus den Sonnenstrahlen zieht, ziehen wir unsere Energie aus Nährstoffen in unserem Futter. Diese wichtigen Energielieferanten sind:


  • Proteine
  • Fette
  • Kohlenhydrate

 


Diese sogenannten Energielieferanten sind für den Stoffwechsel und alle weiteren wichtigen Aufgaben in unserem Körper zuständig. Nehmen wir von diesen Energielieferanten zu wenig auf, droht Untergewicht und unser Körper funktioniert nicht mehr, wie er funktionieren soll. Das gleich gilt auch für unsere Zweibeiner.

Vierbeiner die also viel Sport treiben, brauchen natürlich auch viel Energie, um eine Unterversorgung zu vermeiden. Gleiches gilt auch für Läufige Hündinnen. Bei kranken Fellfreunden kann es ebenfalls zu einer Unterversorgung kommen, wenn sie das Futter nicht richtig verwerten können. Das Ende von der Rute ist dann ein Mangel an….? Genau! An Energie!

Auch wenn wir Hunde wahre Kompensationsmeister sind, können wir nur eine bestimmte Anzahl an Tagen und unter geringer Belastung, ohne viel Energie, im Futter auskommen. Das geht aber auch nur, weil  wir Vierbeiner uns die Energie dann aus der Leber oder, den in den Muskeln gespeicherten Glykogen, ziehen. Allerdings nur kurzfristig.

Je länger wir also ohne diese wichtigen Energielieferanten sind, umso eher bauen wir ab. Vor allem an Muskeln. Das wiederum führt dazu, dass auch Eiweißstoffe im Körper abgebaut werden und es zu einer verminderten Funktion unseres Immunsystems kommt. Aber nicht nur ein Eiweißmangel stört unser Immunsystem, auch ein Proteinmangel kann zu einem höheren Infektionsrisiko führen. Gleiches gilt auch für die Verletzungsgefahr. Hinzu kommt noch, dass ihr keine richtige Lust mehr auf euer Essen habt, auch wenn es echt unspezifisch für euch ist. Ein weiteres Merkmal ist euer Fell, das dann anfängt brüchig und schuppig zu werden. Das geht sogar so weit, dass es euch ausfallen kann.

Fett ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Ganzen. Auch wenn ich jetzt viele Zweibeiner mit großen Augen vor mir sitzen sehen, aber ja Freunde, auch Fett ist ein Energielieferant.

Besonders Vierbeiner die Sport betreiben, sollten auch diesen Nährstoff, als Energieträger, verabreicht bekommen. Denn die darin enthaltene Fettsäure ist wichtig für uns, da wir sie nicht selbst produzieren können.

Ein Hund der z.B. lange Strecken laufen muss und nicht genug Fettreserven durch sein Fressen aufnehmen kann, wird schlapp, ausgebrannt und verliert  die Konzentration. Gut zu erkennen ist dies, wenn der Hund große Portionen isst, abnimmt und nicht die Leistung erbringt, die er soll.

Quelle: Kerstin Bollig/ Aica von Paccharun

Um Fett, als Energieträger, mit in den Futternapf zu nehmen, sollte vorher mit einem Hundeernährungsberater wie z.B. Frauchen, darüber gesprochen werden. Denn die bisherige Fütterung spielt eine große Rolle dabei. Zu schnell, zu viel Fett, kann den Körper des Vierbeiners massiv beeinflussen. Das liegt daran, dass der Körper hierfür Zeit braucht, um sich an den neuen Energielieferanten zu gewöhnen, da das ganze System im Körper neu eingestellt werden muss.

Aber nicht nur Fett und Proteine spielen eine wichtige Rolle im Napf. Auch Kohlenhydrate dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Vierbeiner die einer häufigen bis mittelfristigen Aktivität nachkommen, brauchen Zucker. Diesen holen sie sich aus ihrem Speicher in der Leber und dem Blut. Wie auch bei den Zweibeinern, wird der Blutzuckerspiegel nämlich auch bei uns über Insulin und Glukagon gesteuert. Diese beiden wichtigen Bestandteile werden benötigt, um die lebenswichtige Balance im Körper, vor allem im Blut, aufrechtzuhalten.

Sinkt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, kann es zu lebensbedrohlichen Krämpfen im Gehirn kommen. Zwar kann auf Kohlenhydrate auch bei sportlichen Vierbeinern  verzichtet werden, aber wenn man unterstützend dabei helfen kann, den Zuckerspeicher zu füllen, warum sollte man dann nicht helfen.

Tja Freunde, auch wenn wir eigentlich voll den tollen Organismus haben, der sich seine benötigten Stoffe und Energieträger selber irgendwo,  aus irgendeinem Depot,  im Körper zieht, ist es dennoch wichtig darauf zu achten und ganz besonders dann, wenn ihr viel aktiv seid, dass ein Energielieferant bei euch im Napf zuhause ist!

Wenn ihr euch unsicher seid, oder nicht genau wisst, was für euch am besten ist, hat Frauchen gesagt, ihr könnt euch jederzeit melden. Ich würde mich auf jeden Fall balutastisch darüber freuen, euch und eure Zweibeiner mal persönlich kenne zu lernen.

Macht`s gut Freunde. Nach dem langen Text brauch ich jetzt erstmal Frauchens Energieleckerlis und eine Scheibe Streichwurst.

Dicker Pfotenklatscher

 Euer Baron Balu

 

 


Hallo, ich bin Baron Balu und auf meinem balutastischen Blog, halte ich das Leben mit den Pfoten fest.